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Auf dieser Seite möchten wir Ihnen in Form von Fotostrecken, Textbeiträgen und Videos einen Überblick über den Verlauf des Projektes geben und Sie über gelaufene und anstehende Aktionen und Veranstaltungen informieren.

 

Informationsstand beim 30. Internationales Freundschaftsfest am 19.08.2017

Am 19. August 2017 fand das 30. Internationale Freundschaftsfest des Ausländerbeirates auf dem Gelände des Olof-Palme-Hauses in Hanau statt. Eine gute Gelegenheit für die Stadt Hanau und die NH ProjektStadt, das Projekt „Ankunftsstadt Hanau. Quartiere gemeinsam gestalten“ den Hanauer Bürgern zu präsentieren. An einem Stand in Mitten des Festes, der von Mitarbeiterinnen der NH ProjektStadt betreut wurde, hatten die Besucher Gelegenheit, sich über den Stand und den Verlauf des Projektes zu informieren. Vor allem aber der Austausch mit den Bürgern stand bei dieser Veranstaltung im Vordergrund. Mit einem Videodreh und einer Postkarten-Befragung wurden viele persönliche Meinungen zu Hanaus Entwicklung als Ankunftsstadt und dem Gelingen von Integration festgehalten. Dabei war das Interesse an dem Projekt bei allen Altersgruppen groß. Viele Personen berichteten, aus welchen Gründen sie nach Hanau gekommen sind und wie sie hier eine (neue) Heimat gefunden haben. Auf einem Stadtplan von Hanau konnte sie ihren Wohnort und ihren Herkunftsort festhalten. So entstand das Bild einer vielfältigen und internationalen Stadt.

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 ©Marc Strohfeld
 

Verwaltungsworkshop am 06. Juni 2017

Im Rahmen der Bestandsanalyse fand am 6. Juni 2017 ein erster Verwaltungsworkshop unter der Leitung der NH ProjektStadt statt. Mitarbeiter aus den verschiedenen Verwaltungsbereichen der Stadt Hanau sowie Vertreter der Hanau Marketing GmbH, der BauPro Hanau, der Hanauer Straßenbahn GmbH und der Freiwilligenagentur waren dazu eingeladen, im Umweltzentrum der Stadt Hanau über den Zustand und die Entwicklung Hanaus als „Ankunftsstadt“ insbesondere in Bezug auf die Flüchtlinge zu diskutieren. Ziel des Workshops war es, so das jeweilige Fachwissen der unterschiedlichen Fachbereiche zu diesem Themenbereich zusammenzutragen und einen Austausch zu ermöglichen. Außerdem sollten die Verwaltungsmitarbeiter über die Ziele und den Verlauf des Projektes informiert werden.  Aus diesem Grund begann die Veranstaltung zunächst mit einer kurzen Einführung in das Projekt durch die NH ProjektStadt in Person der Projektleiterin Vera Neisen. Daniel Freimuth vom Koordinierungsbüro für Flüchtlinge präsentierte außerdem die aktuellsten Zahlen zur Situation der Flüchtlinge in Hanau. Auf dieser Basis konnte im Anschluss im Rahmen eines „Word Cafés“ diskutiert werden. Hierfür wurden die Teilnehmer an drei Thementische verteilt, die jeweils von einer Mitarbeiterin der NH ProjektStadt betreut wurden. An Thementisch 1 wurden die Wohnraumpotenziale, Leerstände und Konversionsflächen in Hanau besprochen, am zweiten Tisch waren die soziale Infrastruktur, Mobilität und Frei-und öffentliche Räume Themen, am Thementisch 3 sprach man über Arbeit, lokale Ökonomie und Migrantennetzwerke. Nach rund 45 Minuten konnte man an einen der anderen Tische wechseln für eine weitere Diskussionsrunde. Zum Abschluss des Workshops wurden dann die jeweiligen Ergebnisse der verschiedenen Thementische einander präsentiert und nochmals in großer Runde diskutiert.

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Erfahrungswerkstatt in Hanau am 18. und 19. Mai 2017

Teil des Förderprogramms „Stadtentwicklung und Migration“ der Nationalen Stadtentwicklungspolitik ist auch ein Austausch zwischen den zehn ausgewählten Projekten. Gelegenheit dazu bot am 18. Und 19. Mai 2017 eine erste Erfahrungswerkstatt unter der Fragestellung „Wie verändert Migration die Stadtentwicklung?“, die auf Einladung der Initiative Nationale Stadtentwicklungspolitik im Brockenhaus in Hanau stattfand.  Die rund 30 Teilnehmer der Werkstatt wurden hier zunächst von Tilman Buchholz vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie von Stephan Willinger und Lars Wiesemann vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung begrüßt. Danach hießen auch Martin Bieberle, Leiter des Fachbereichs Planen, Bauen und Umwelt und Marion Schmitz-Stadtfeld von der NH ProjektStadt die Gäste in Hanau willkommen. Bieberle betonte bei dieser Begrüßung, wie sehr man sich bei der Stadt freue, dass Hanau zum ersten Mal Projektstandort der Nationalen Stadtentwicklungspolitik ist. Außerdem verwies er auf die zahlreichen Erfahrungen, die Hanau bereits mit den Themen Migration und Integration hat. Die aktuelle Situation der Stadt wurde anschließend in einer Präsentation zu dem Projekt „Ankunftsstadt Hanau“ näher beleuchtet. Im Verlauf der beiden Veranstaltungstage stellten auch die neun weiteren Teilnehmer ihre Projekte vor. Neben Hanau sind die Städte Kaiserslautern („Integration findet Stadt“), Leipzig („Integration durch Initiativmanagement“), Tübingen („Nachbarschaft und Vielfalt: Strategische Wohnraumentwicklung für Geflüchtete“), Saarbrücken („PatchWorkCity – Saarbrücken entwickelt Vielfalt“), Osnabrück („Gestalte deine Stadt. Osnabrücks Zukunft kennt keine Herkunft“), Pegnitz („Daheim in Pegnitz!“) und Bocholt („Vernetzung gestalten in Bocholt“) in das Förderprogramm aufgenommen worden.  Gefördert werden außerdem auch die Projekte „Integration und Qualifikation von Migranten in Fachwerkstädten“ der Fachwerktriennale 2019 und „Arrival StadtLand Thüringen“ der IBA Thüringen. Die Präsentationen machten schnell die Diversität und Brandbreite der Projekte deutlich. Sie sind nicht nur über das gesamte Bundesgebiet verteilt, sondern unterscheiden sich auch sehr in der Größe der Projektgebiete und den Ansätzen. Dennoch zeigten sich bei diesem ersten Kennenlernen auch schnell Gemeinsamkeiten. Außerdem bot die Erfahrungswerkstatt den Raum, über allgemeine Themen zu diskutieren. So zum Beispiel über die Fragen, welche Anforderungen die Ankunftsstadt an ihre Verwaltung stellt und auf welche Weisen man einen Dialog mit der Stadtgesellschaft gestalten kann.

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©empirica

 

Bund besucht Erstaufnahmeeinrichtung am 7. März 2017

Am 7. März 2017 war der Bund zu Gast in Hanau. Eine Delegation der Nationalen Stadtentwicklungspolitik, dem Fördermittelgeber für das Projekt „Ankunftsstadt Hanau. Quartiere gemeinsam gestalten“, besuchte die Stadt, um sich vor Ort über die Maßnahmen zu informieren, mit denen sich Hanau in den vergangenen Monaten als Ankunftsstadt für Flüchtlinge aufgestellt hat. Zusätzlich diente das Treffen der Vorbereitung eines ersten Erfahrungsaustausches der zehn Pilotprojekte im Mai 2017. Bürgermeister Axel Weiss-Thiel begrüßte die Gäste vom Bund in den Räumlichkeiten der ehemaligen Sportsfield Elementary School, einem Ort, der sinnbildlich für die neuen Wege steht, die Hanau in der Betreuung der Flüchtlinge geht. Das Schulgebäude befindet sich auf dem Gelände der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Hessen. Damit die Stadt die Räumlichkeit nutzen kann, ist daher eine enge Kooperation mit dem Land notwendig. Diese Zusammenarbeit, die neben der Nutzung der Schule für Sprach-und Integrationskurse auch gemeinsame Projekte im Bereich Sport und Kinderbetreuung möglich macht, wird inzwischen als vorbildlich beschrieben. „Sie sind in Hanau auf einem sehr guten Weg“, bestätigte auch Stephan Willinger vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).

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