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Was macht Hanau zu einer funktionierenden Ankunftsstadt? Hier können Sie sich über die Ziele und den Verlauf des Projektes und über die Möglichkeiten, Ihre Meinung und Ideen einzubringen informieren.

 

⇲ Ankunftsstadt Hanau. Quartiere gemeinsam gestalten

2016 wurde die Stadt Hanau mit dem Projekt „Ankunftsstadt Hanau. Quartiere gemeinsam gestalten“ als einer von zehn Standorten deutschlandweit in das Förderprogramm „Stadtentwicklung und Integration“ der Nationalen Stadtentwicklungspolitik aufgenommen. Gesucht waren beispielhafte Projekte, die sich strategisch mit der Integration von Zugewanderten als zukunftsweisende Aufgabe für die integrierte Stadtentwicklung befassen. In Zusammenarbeit mit der NH ProjektStadt in Frankfurt am Main entwickelt die Stadt ein Integriertes Handlungskonzept, das anderen Kommunen in Deutschland als Vorbild dienen soll. Das Projekt in Hanau ist auf einen zeitlichen Rahmen von drei Jahren ausgerichtet (01.01.2017 bis 31.12.2019).


⇲ Was ist eine Ankunftsstadt?

Der Begriff der Ankunftsstadt geht auf den britisch-kanadischen Journalisten und Autor Doug Saunders und sein 2011 erschienenes Buch „Arrival City: How the largest Migration in History is Reshaping our World“ zurück. Eine Kernaussage in diesem Zusammenhang ist, dass Migration in einer engen Beziehung zur gesteigerten Urbanisierung und Diversität der Städte steht. Saunders selber meint mit „arrival cities“ jene Stadtviertel, in denen sich Zuwanderer in einer Stadt zunächst niederlassen. Inzwischen gibt es jedoch auch Städte, die sich im Ganzen als „arrival cities“ begreifen. Entscheidend ist es, Strukturen und Bedingungen zu schaffen, die es Zuwanderern schnell ermöglichen, Teil der Stadtgesellschaft zu werden und sozial aufzusteigen.


⇲ Ziele der Ankunftsstadt Hanau

In Hanau soll im Rahmen des Förderprogrammes in Zusammenarbeit mit der NH ProjektStadt aus Frankfurt am Main ein integriertes Handlungskonzept erstellt werden, das als Grundlage dient, die Stadt zu einem Ankunftsort zu entwickeln. Im Hinblick auf die derzeitige Situation der Stadt, liegt das Augenmerk hier vor allem auf den Geflüchteten und dem Sportsfield Areal, auf dem sie leben. Eine erfolgreiche Weiterentwicklung von Ankunftsorten setzt aber auch voraus, dass die Bedarfe der Gesamtstadt sowie der schon lange in Hanau lebenden Bevölkerung berücksichtigt werden. Auch die positive Bevölkerungsentwicklung und die vorhandenen Konversionspotenziale der Stadt sollen berücksichtigt werden. Am Ende soll das Hanauer Projekt als Pilot-Konzept der integrierten Flüchtlingsansiedlung stehen. Momentan befindet sich das Projekt in seiner ersten Phase, in der die Erstellung des Konzeptes, die städtebauliche Analyse und Netzwerkarbeit im Vordergrund stehen. Ab 2018 sollen dann einzelne Projektbausteine entwickelt und umgesetzt werden.

Das Projekt ist in vier Bausteine gegliedert:

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