Ausstellung beleuchtet Flüchtlingsschicksale

Krieg, Unterdrückung, Folter und Hunger zwingen Menschen zur Flucht. Der Hanauer Kulturverein zeichnete in dem Buch „Gesichter der Flucht“ das Schicksal von Flüchtlingen in Hanau anschaulich nach. Die Fluchtursachen und -wege sollen nun auch in einer Wanderausstellung des Vereins porträtiert werden. Vernissage ist am 5. Mai.

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Die Fachoberschul-Klasse 12 FBW1 der Kaufmännischen Schulen Hanau hat in Kooperation mit dem Designer Sascha Arnold ein Ausstellungskonzept erarbeitet. Die Schülerinnen und Schüler haben 12 Porträts herausgegriffen, die jeweiligen Umstände der Flucht analysiert und die Ergebnisse auf unterschiedliche Weise gestaltet.

Dabei hat sich die Klasse für ein durchgängiges Darstellungskonzept entschieden, das insbesondere den individuellen Fluchtweg deutlich macht. Darüber hinaus haben sich die Schülerinnen und Schüler auch kreativ mit den einzelnen Flüchtlingsbiografien auseinandergesetzt. So entstanden neben den informierenden Texten eigens gestaltete Grafiken und Gedichte sowie ergänzende Textproduktionen.

Das Projekt hat allen Beteiligten gezeigt, wie stark Biografien von politischen Zusammenhängen abhängen und dass Menschen schnell ohne eigenes Verschulden in Not geraten können.

Die Vernissage zur Ausstellung findet am Freitag, den 5. Mai um 18.00 Uhr statt. Geöffnet ist die Ausstellung danach bis zum 14. Mai, jeweils samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr. Nach Vereinbarung sind auch während der Woche Sonderführungen möglich. Der Eintritt ist frei. Veranstaltungsort ist die Remisengalerie des Hanauer Kulturvereins im rechten Torgebäude des Schlosses Philippsruhe in Hanau, Philippsruher Allee 47. Diese Wanderausstellung kann über den Hanauer Kulturverein (info@hanauer-kulturverein.de) auch ausgeliehen werden.