„Sie hat ihren Mitmenschen durch ihr Engagement einen unschätzbar großen Dienst erwiesen“: Landesehrenbrief für Gabriele Ewald

Verdiente Würdigung einer hoch engagierten Mitbürgerin: Im Rahmen einer Feierstunde im Hanauer Rathaus hat Oberbürgermeister Claus Kaminsky den Ehrenbrief des Landes Hessen an die Stadtverordnete Gabriele Ewald überreicht. In seiner Ansprache würdigte der OB Ewald als eine hoch engagierte Frau, die sich seit Jahrzehnten ehrenamtlich in zahlreichen Gremien, Vereinen und Organisationen einbringt.  „Bekannt ist Gabi Ewald insbesondere für ihre Tätigkeit in der Kommunalpolitik und im Bereich Sport“, sagte der OB, doch auch zu Gunsten der Flüchtlingshilfe, am Gericht und in der Nachbarschaftshilfe habe Ewald sich mit viel Engagement betätigt und viele Stunden ihrer Zeit geopfert.

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Die Liste von Ewalds Engagements sei lang und könne nur auszugsweise erwähnt werden, sagte Kaminsky, und doch wolle er es versuchen. „Neben der Politik ist der Sport Ewalds große Leidenschaft“, weiß Kaminsky zu berichten: „Seit 1979 ist Gabi Ewald Mitglied der DJK Sportvereinigung Eintracht Steinheim e.V. Bis heute war sie in zahlreichen Funktionen - zuletzt als 1. Vorsitzende und seit März 2017 im Ältestenrat – des Vereins tätig.“ Gemeinsam mit Thorsten Wolter von der DJK Steinheim und dem Ausländerbeirat der Stadt Hanau habe sie den Fair-Play Preis 2009 des hessenweit aktiven Netzwerks „ballance Hessen – Fußball für Integration, Toleranz und Fair Play“ für das gemeinsam organisierte Pfingstturnier entgegen genommen.

Im Sportkreis Main-Kinzig e.V. - ehemals Sportkreis Hanau e.V. - sei Ewald seit 2000 Referentin für Familie, Frauen, Senioren, Integration, Inklusion sowie seit 2009 Integrationsbeauftragte. Ebenfalls mitgearbeitet habe Ewald beim Projekt „Gemeinsam Vielfalt leben in Hanau“ in den Jahren 2009 – 2010, beim runder Tisch „Integration durch Sport“ im Sportkreis und ab 2016 auch im Arbeitskreis Integration im Sportkreis.

„Frau Ewald war zudem Mitglied im Landesausschuss Frauen im Sport im Landessportbund Hessen von 2001 bis 2006, organisiert seit 2001 den Hanauer Stadtlauf und ist seit 2016 Sportcoach der Stadt Hanau zur Integration von Flüchtlingen“, zählt Kaminsky weiter auf. Von 2006 bis 2014 sei sie zudem Mitglied im Verein für Deutsche Schäferhunde e.V., Ortsgruppe Hanau gewesen, auch für einige Jahre als Beisitzerin im Vorstand.

„Um diese umfassende Liste zu ergänzen, sei erwähnt, dass Gabi Ewald auch Gründungsmitglied der Steinheimer Nachbarschaftshilfe e.V. im Jahr 2007 ist, sowie Vorleserin der Aktion ‚Hanau liest ein Buch‘“, berichtet der OB. Seit 2015 arbeitet sie zudem ehrenamtlich als Willkommenslotsin der Stadt Hanau in der Betreuung von Flüchtlingen und sie sei auch Mitglied in der Ökumenischen Flüchtlingshilfe Steinheim. „Nicht zu unterschlagen ist auch Ewalds Tätigkeit als Hilfsschöffin beim Landgericht Hanau von 2008 bis 2012“, erzählt Kaminsky .

Auch in der Kommunalpolitik sei Ewald hoch aktiv: „Seit 2006 ist Frau Ewald im Vorstand der SPD, Ortsverein Steinheim, zudem ist sie Mitglied im SPD Stadtverband Hanau.“ Auch im Ortsbeirat Steinheim sei Ewald seit 2008 aktiv, von 2011 bis 2016 sogar als stellvertretende Ortsvorsteherin. „Seit 2011 ist Gabriele Ewald Mitglied der Stadtverordnetenversammlung in der SPD-Fraktion. In dieser Funktion wirkt sie seither mit im Ausschuss Kultur, Schule und Sport, als Mitglied der Sportkommission sowie seit April 2016 auch als Mitglied der Volkshochschulkommission“, berichtet der OB. Auch Ewalds Tätigkeit als Mitglied der Sportkommission des Main-Kinzig-Kreises von 2003 bis 2006 wolle er nicht unterschlagen.

„Liebe Gabi Ewald, sie haben sich in unserer Gesellschaft und für unsere Gesellschaft wirklich auf ganz breiter Ebene engagiert und dabei wenig ausgelassen“, stellte der OB fest. „Sie haben Zeit, Energie und Herzblut in unzählige Projekte und Organisationen gesteckt und ihren Mitmenschen durch ihr Engagement einen unschätzbar großen Dienst erwiesen. Danke für die unzähligen Stunden ehrenamtlicher Arbeit, die sie unserer Stadt schenken! Danke für ihre Entschlossenheit und ihre Ausdauer, ihr Einfühlungsvermögen, für all ihre Talente und Fähigkeiten, die sie in ihre zahlreichen freiwilligen Aufgaben einbringen“, sagte Kaminsky.

Er dankte Ewald, dass sie ihr Bürgersein nicht nur als Katalog von Rechten und Ansprüchen verstehe, sondern auch als Aufforderung gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. „Sie mögen ihr Engagement für die Gesellschaft und unsere Stadt für selbstverständlich halten, doch das ist ihr Einsatz ganz sicher nicht. Die Verleihung des Landesehrenbriefes möchte ich daher zum Anlass zu nehmen, das öffentliche Dankeschön zu überbringen, das ich bei dieser Gelegenheit stellvertretend für alle ausspreche, die von ihrem Wirken profitieren konnten“, so Kaminsky: „Unsere Stadt wäre um vieles ärmer ohne ihre Ehrenamtler, ohne die Frauen und Männer, Erwachsene wie Jugendliche, die sich freiwillig für die Belange ihrer Mitmenschen und für ein gutes Miteinander engagieren. Es ist nicht vorstellbar, wie unser Gemeinwesen ohne Menschen wie sie funktionieren sollte.“