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Grußwort des Bürgermeisters Axel Weiss-Thiel

Bürgermeister Axel Weiss-Thiel

Bürgermeister Axel Weiss-Thiel

 

⇲ Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Besucher der Internetseite www.hanau-engagiert.de!

Das Thema Flüchtlinge beschäftigt uns alle seit vielen Wochen. Die Unterbringung, Betreuung und Integration der schutzsuchenden Menschen ist zweifellos eine große Herausforderung. Wir als Stadt Hanau wollen und werden uns dieser Herausforderung stellen. Und es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir dabei auch auf die Sorgen und Ängste der Bürger eingehen. Dass wir sie ernst nehmen. Und dass wir versuchen, sie zu zerstreuen.

Hanau hat eine lange Tradition bei der Aufnahme und Integration von Menschen aus anderen Ländern und aus anderen Kulturen. Ob es die calvinistischen Religionsflüchtlinge im Mittelalter waren, die vielen Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg oder die Gastarbeiter aus der Türkei, aus Italien oder aus Spanien in den 60er-Jahren – ihnen allen ist Hanau eine neue Heimat geworden. Und unsere Stadt hat davon stets profitiert. Vor diesem Hintergrund dürfen wir zuversichtlich sein, dass auch die Menschen, die vor dem Krieg in Syrien, vor der Verfolgung in Afghanistan oder den Gräueltaten in Afrika zu uns geflohen sind, und die sich in Hanau ein neues Leben aufbauen wollen, unsere Stadt bereichern werden.

Dass sich Hanau als offene, als freundliche, als anpackende Stadt präsentiert hat, ist vor allem den vielen, vielen Helfern aus Haupt- und Ehrenamt zu verdanken gewesen. Das Engagement, das sich in den September-Tagen 2015 rund um die August-Schärttner-Halle entfaltet hat, war schlichtweg überwältigend. Dafür möchte ich an dieser Stelle nochmals herzlich Danke sagen. Ohne den unglaublichen Einsatz der Helfer hätten wir die unzähligen Aufgaben nicht meistern können. Wir als Stadt Hanau sind stolz darauf, dass es hier bei uns eine derart engagierte Bürgerschaft gibt.

Wir werden jeden einzelnen dieser Helfer weiterhin benötigen. Wir dürfen und werden in unseren Bemühungen nicht locker lassen – auch wenn sich die Aufgaben verändern werden. Für die Stadt Hanau bleibt es eine Selbstverständlichkeit, dass wir den hilfsbedürftigen Menschen weiterhin unsere Unterstützung zukommen lassen – auch über die gesetzlichen Verpflichtungen hinaus. Wir wollen dafür Sorge tragen, dass die Schutzsuchenden in ein normales Leben zurückkehren können. Dass sie sich in unserer Stadt wohlfühlen. Und dass sie die Chance bekommen, sich in diese für sie neue Gesellschaft integrieren zu können. Und wir freuen uns über jeden, der uns auf diesem Weg unterstützen möchte.

 

 ASTRID WEIERMANN, UWE TRIEBEL, ANDREA PILLMANN, FRANK BORNMANN, Ulrike Czerwenka , ANDREA FREUND, STEFAN BEYER, ELKE HOHMANN, KARIN GORZELITZ

 ASTRID WEIERMANN, UWE TRIEBEL, ANDREA PILLMANN, FRANK BORNMANN, Ulrike Czerwenka , ANDREA FREUND, STEFAN BEYER, ELKE HOHMANN, KARIN GORZELITZ


 

Der große Zustrom an Flüchtlingen hat Hanau vor Herausforderungen gestellt, die die Stadt gemeinsam mit ihren Bürgerinnen und Bürgern Schritt für Schritt bewältigen will. Aber wer sind die Menschen hinter den Kulissen, die sich um alles kümmern?

 

Andreas Jäger, 
FLÜCHTLINGSKOORDINATOR DER STADT HANAU

„Ich bin quasi über Nacht Flüchtlings-
koordinator geworden und merke jeden Tag, wie sinnvoll diese Arbeit ist.“

Daniel Freimuth, 
FLÜCHTLINGSKOORDINATOR DER STADT HANAU

„Den Menschen zu helfen ist nicht nur unsere Pflicht, sondern persönlich ungemein bereichernd.“


 

Hanau hat ein Koordinationsbüro für Flüchtlinge ins Leben gerufen. Zudem wurde eine Stabsstelle Asyl eingerichtet, die dem Sozialdezernenten Axel Weiss-Thiel unterstellt ist und deren operative Leitung Uwe Triebel übernommen hat. Viele Mitarbeiter kümmern sich dort um die Bereiche Wohnen, Sprachkurse, Integration und unbegleitete minderjährige Ausländer.

 
 

In der Stabsstelle Asyl sind Vertreter verschiedener Ämter und Institutionen, darunter des Amtes für Wohnhilfen und Soziales, für Integration und Inklusion, der Familien- und Jugendarbeit, der Volkshochschule sowie des Eigenbetriebs Kindertagesbetreuung, zusammengeführt, die repräsentativ für ihre Einrichtung in der Flüchtlingshilfe aktiv sind.

 
 

Bereits im Jahr 2014 war den Verantwortlichen der Stadt Hanau bewusst, dass das Thema „Flüchtlingskoordination“ ein Thema der Zukunft ist. Die dezentrale Unterbringung war bereits absehbar erschöpft und parallel wurde nach einer zentralen Unterkunft Ausschau gehalten. Im Zuge dessen wurde ein Plan erstellt, wie die Stadt Hanau mit Flüchtlingen umgehen will, wenn deren Zahl steigt. In den Planungen von 2014 wurden die Bestandsaufnahme und Koordinierung der Hilfsangebote sowie die Versorgung der Menschen mit Wohnraum, Verpflegung, Kleidung und Medizin berücksichtigt. Auch die Etablierung und der Ausbau einer Willkommenskultur sowie Werkzeuge zur Integration wurden als Bausteine integriert. Diese Planungen bilden die Grundlage der aktuellen Arbeit und wurden stets weiterentwickelt.

 

Marion Beyer, 
Angestellte bei der Stadt Hanau

„Ich packe eigentlich überall mit an, wo es vor Ort gerade brennt. Mein Aufgabenbereich hier ist sehr vielfältig!“

kimberly saal, Koordinationsbüro für Flüchtlinge: Planung und Koordination der freiwilligen Deutsch-Sprachkurse für die Flüchtlinge

kimberly saal,
Koordinationsbüro für Flüchtlinge: Planung und Koordination der freiwilligen Deutsch-Sprachkurse für die Flüchtlinge

„Die Atmosphäre ist sehr friedlich und freundschaftlich“

Ute Siebenhüner Koordinationsbüro für Flüchtlinge: Koordination verschiedener Akteure, vor allem der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, Aufbau von nachhaltigen Strukturen

Ute Siebenhüner
Koordinationsbüro für Flüchtlinge: Koordination verschiedener Akteure, vor allem der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, Aufbau von nachhaltigen Strukturen

„Es geht alles Hand in Hand. Es wird viel bewegt, und man kriegt es auch mit“.

Lucia Bleibel, 
Sozialarbeiterin beim internationalen Bund

„Ich bin als Sozialarbeiterin von Anfang an dabei gewesen und freue mich über jeden, der uns unterstützt!“

MArion Dehmer, koordinationsbüro Für flüchtlinge: koordination verschiedener akteure, vor allem der ehrenamtlichen helferinnen und helfer, aufbau von nachhaltigen sturukturen

MArion Dehmer,
koordinationsbüro Für flüchtlinge: koordination verschiedener akteure, vor allem der ehrenamtlichen helferinnen und helfer, aufbau von nachhaltigen sturukturen

„Ich schätze die sehr angenehme, sehr kollegiale Stimmung.“

Richard jacob, 
Angestellter bei der Stadt Hanau

„Ich arbeite seit Kurzem in der Sportsfield Housing und sorge hier im IT-Bereich für den Überblick."


 

Auch in der Sportsfield Housing arbeiten viele Menschen daran, dass ein gelungenes Zusammenleben der Flüchtlinge möglich ist: Lucia Bleibel und Stefan Simon vom Internationalen Bund haben ein offenes Ohr für die Bewohner und Helfer.

Allerdings freuen sich diese Mitarbeiter auch über Unterstützung. Viele freiwillige Helfer bringen sich bereits ein. Also nehmen Sie mit uns die Herausforderung an und gestalten Sie Hanau mit!